Hartmann: "Saarländischer Wein ist Aushängeschild der Genussregion"
17.06.2010
Perl-Sehndorf. Wirtschaftsministerium investiert 175.000 Euro in ökologischen Weinbau. "Saarländischer Wein ist ein Aushängeschild der Genussregion. Wir investieren in den ökologischen Weinbau und in die saarländische Landwirtschaft, aber zugleich auch in den Tourismus", so Landwirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann bei seinem Besuch auf dem Ökoweingut Ollinger-Gelz. "Wir unterstützen den Anbau ökologischer Produkte aus der Region. Dies kommt den landwirtschaftlichen Betrieben und den Verbrauchern zugute." Der Betrieb Ollinger-Gelz ist das einzige Ökoweingut im Saarland. Seit der Umstellung auf ölologischen Anbau in Jahr 2002 wurde die Rebfläche um fast 50 Prozent ausgeweitet. Die vorhandene Infrastruktur, insbesondere die Kellerwirtschaft, war mit der deutlich größeren Traubenernte zunehmend überfordert. Aus diesem Grunde verlagerte Familie Ollinger im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens Perl die Wirtschaftsgebäude aus der beengten Ortslage heraus direkt in die betriebseigenen Weinberge. Der Neubau bietet sowohl arbeitswirtschaftliche als auch ökonomische Vorteile. So können unter anderem durch die Anordnung der Arbeitsräume auf mehreren Ebenen die in der Kellerwirtschaft erforderlichen Pumpvorgänge erheblich reduziert werden. Die Investition in Höhe von rund 700.000 Euro wird vom Landwirtschaftsministerium sowie vom Bund und der EU mit insgesamt 175.000 Euro gefördert. 23 Betriebe produzieren derzeit im Saarland Qualitätsweine, die Nachfrage ist groß. Aufgrund der positiven Entwicklung im saarländischen Weinbau ist auch die Hofnachfolge des Familienbetriebs Ollinger-Gelz gesichert: Der Sohn des Betriebsleiters wird die Tradition in Perl-Sehndorf fortführen.










