Kreisstadt Merzig

Gemeinde Mettlach

Gemeinde Perl

Landkreis Merzig-Wadern

Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft Saarland

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Gemeinde Mettlach

www.mettlach.de

Ortsteil Bethingen

Gemarkungsfläche: 1,77 km2

Einwohnerzahl: 249 EW (Stand: 30.09.2008)

Der Ortsteil Bethingen liegt im Südwesten der Gemeinde Mettlach im Tal des Salzbaches, der nahe der Saarschleife bei Dreisbach in die Saar mündet. Die erste Besiedlung der Gemeinde lässt sich bis 500 v. Chr. zurückverfolgen. Seine erstmalige urkundliche Erwähnung findet es in der Schenkungsurkunde der Markgräfin Jutha von Lothringen aus dem Jahre 1030. (Quelle: www.mettlach.de) Der Ortsname Bethingen leitet sich von dem germanischen Namen Batho („Kampf“) ab. (Quelle: www.wikipedia.de)

Von 1330 bis 1920 war Bethingen Wallfahrtsort. Pilger erbaten von der Hl. Odilia Hilfe bei Augenleiden. Ein sogenannter Römerstein bei der Odilienkapelle lässt die Vermutung zu, dass auch Bethingen römischen Ursprungs ist. Eine sehr schöne Aussicht auf Bethingen und die umliegende Landschaft hat man vom Odilienkreuz auf der Bauschheck.

Heute dient das kleine, in das landschaftlich reizvolle Salzbachtal eingebettete Dorf vor allem als Wohnort. (Quelle: www.mettlach.de)

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Ortsteil Dreisbach

Gemarkungsfläche: 1,52 km2

Einwohnerzahl: 185 Einwohner (Stand: 30.09.2008)

Der Ortsteil Dreisbach ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Mettlach und wurde erstmalig im 14. Jh. erwähnt. Er liegt direkt an der Saarschleife und wurde nach dem Bach benannt, der hier in die Saar mündet. (Quelle: www.wikipedia.de). In seinem Oberlauf bis zur Salzmühle heißt der Bach zwar Salzbach, allerdings stammt die namengebende Bezeichnung für das Relief des Baches aus dem Gotischen. Hier bedeutet Drinsan „fallen“ oder „herabstürzen“ und somit ist Dreis oder Dreisbach die Bezeichnung für das starke Gefälle des Baches.

In Dreisbach kann man traditionell mit einer Fähre die Saar überqueren und daher wird der heilige Nikolaus (Schutzpatron der Schiffer) besonders verehrt. In der neuen Kapelle des Ortes befindet sich eine Statue des heiligen Nikolaus. Auf der anderen Saarseite, innerhalb der Saarschleife, steht eine Nikolauskapelle in einer Ufernische und ist dort nur vom Schiff aus zu sehen. (Quelle: www.mettlach.de)

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Ortsteil Faha

Gemarkungsfläche: 8,06 km2

Einwohnerzahl: 364 Einwohner (Stand: 30.09.2008)

Historisch erscheint der Ortsteil Faha erstmalig 768 als „Faho in paga bedinse“ in der Schenkungsurkunde des Bischofs Angilram von Metz. Dieser schenkte die Villa „Faho“ dem Kloster Gorze. Im 12. Jh. sind in den Urkunden des Bistums Trier die Edelfreien von Vah erwähnt. Deren Turmhügelburg lag etwa 600 Meter nordwestlich des heutigen Ortskerns. Die Herren von Vah waren in späterer Zeit auch Burgmannen auf der Burg Monclair. Die Spuren der von Vahs verlieren sich jedoch im 14. Jh.. In den folgenden Jahrhunderten war der Ort Faha im Besitz von Kurtrier (Erzstift und Kurfürstentum Trier) und ab 1856 wurde er Pfarrort.  (Quelle: www.wikipedia.de)

Faha ist eine lebendige Siedlung, die ihren bäuerlichen Charakter bis auf den heutigen Tag beibehalten hat. In Faha sind viele alte Wegekreuze erhalten geblieben, die nach mühevoller Renovierung wieder an ihren angestammten Plätzen stehen.

Haselmühle und Unterste Stegmühle, Bauwerke aus der Zeit als die Wasserkraft der Leuk noch vielen Mühlenbetrieben diente, sind weitere Sehenswürdigkeiten im Leukbachtal. Die beste Aussicht auf den Ort hat man vom Plateau des Altenberges. (Quelle: www.mettlach.de)

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Ortsteil Mettlach

Gemarkungsfläche: 9,54 km2

Einwohnerzahl: 3.243 Einwohner (Stand: 30.09.2008)

Mettlach ging aus einer um das Jahr 676 vom fränkischen Herzog Lutwinus - später Bischof von Trier - gegründeten Abtei hervor. das Kloster erhielt unter Abt Lioffin um 990 eine als Oktogon gebaute Marienkirche als Grabkirche für seinen Gründer. Dieser "Alte Turm" ist der älteste erhaltene Sakralbau im Saarland. Das heute zu sehende Abteigebäude wurde im 18. Jahrhundert erbaut. 1792 plünderten französische Revolutionsgruppen das Kloster, das in der Folge aufgelöst und 1794 säkularisiert wurde. 1809 kaufte Jean Francois Boch-Buschmann die Abteigebäude und richtete dort eine Keramikfabrik ein, die sich schnell zu einem Weltunternehmen entwickelte. Diese ehemalige Benediktinerabtei ist heute Sitz der Generaldirektion des Unternehmens Villeroy & Boch AG, dem Hauptwirtschaftssektor der Region. Ein Keramikmuseum und eine Multimediashow zeigen die Geschichte und Produkte des Mettlacher Unternehmens.

Eine vom Hl. Dionysius geweihte Kirche wurde früher als Mittelpunkt einer vorübergehenden Großpfarrei Mettlach erbaut. Anschließend folgte der Bau zweier weiterer Gotteshäuser als Mittelpunkt eines Klosters. In einer besonderen Blütezeit ab Mitte des zehnten Jahrhunderts entstand unter anderem eine weithin bekannte Klosterschule. Der nahe gelegene Bergrücken von Montclair mit den Ruinen der 1017 zerstörten Burg Skiva wurde in der zweiten Hälfte des zwölften Jahrhunderts Sitz der Vögte über Merzig-Saargau (und damit auch des Klosters Mettlach). Die Burganlage hatte eine Ausdehnung von ca. 850 m (1351 durch Erzbischof Baldium erobert und zerstört). Nach Jahrhunderten des Niederganges und immer wiederkehrender Kriegswirren ließ Abt Ferdinand de Koeler (1691-1734) durch den sächsischen Baumeister Christian Kretzschmar die Barockabtei (1727-1771) mit einer Frontlänge von 112 m erbauen, welche heute infolge der 1802 erfolgten Säkularisierung Sitz des weltbekannten Keramikunternehmens Villeroy & Boch ist. (Quelle: www.mettlach.de)

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Ortsteil Nohn

Gemarkungsfläche: 5,99 km2

Einwohnerzahl: 690 Einwohner (Stand: 30.09.2008)

Der Name des Ortsteiles Nohn besitzt wahrscheinlich einen lateinischen Ursprung: "ad nonum lapidum" (Markierung auf der alten Römerstraße Metz-Mainz und Metz-Trier). Die Vermutung, dass Nohn auf eine Römergründung zurückgeht, liegt nahe. Im Mittelalter war Nohn von 1766 bis 1814 französisch-lothringisches Territorium und danach preußische Domäne.

Besonderes sehenswert sind der Rammelfels, Haus Schleif und Haus Saarstein. Eine wunderbare Aussicht hat man neben dem bereits erwähnten Rammelfels auch vom Schleifsteinskopf (Blick auf die Saarschleife) und vom Hummerscheid.

Heute ist Nohn ein bevorzugter Wohnort. Neben Tünsdorf und Bethingen belegte auch Nohn bereits mehrfach vordere Plätze beim Dorfwettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". (Quelle: www.mettlach.de)

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Ortsteil Orscholz

Gemarkungsfläche: 10,74 km2

Einwohnerzahl: 3634 Einwohner (Stand: 30.09.2008)

Der Kurort Orscholz ist der größte Ortsteil der Gemeinde Mettlach. In dem heilklimatischen Luftkurort befindet sich eine überregional bekannte Rehaklinik sowie ein Märchengarten für Kinder. (Quelle: www.wikipedia.de)

Orscholz wurde vermutlich in der Zeit vor Karl dem Großen gegründet. Von 1500 bis 1766 war der Ort im Besitz der Herren von Meinsburg. Danach gehörte er bis zum Wiener Friede zu Frankreich. Nach dem Zusammenbruch des napoleonischen Reiches wurde Orscholz an Preußen abgetreten. Der Ortsname leitet sich von dem in Orscholz gelegenen "Orkelsfelsen" ab.

Die älteste dokumentierte Bezeichnung "Orkelsvels" ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Errichtung einer Burg auf einer felsigen Erhebung, die heute noch "Orkelsfelsen" heißt, zurückzuführen. Ein Franke namens Orko soll Besitzer des Geländes ("Felsen des Orko") gewesen sein und diese Burg dort errichtet haben. Herrschaftsrechte über diese Burg übte Erzbischof Ratbold von Trier aus.

Weitaus bekannter als die Geschichte um den Orkelsfelsen ist der bei Orscholz gelegene Aussichtspunkt "Cloef", der einen einmaligen Blick auf die Saarschleife garantiert.

Orscholz ist heute - neben Mettlach - Zentrum einer aufstrebenden Fremden-verkehrsgemeinde. Mit der Ansiedlung einer modernen Rehaklinik im Jahre 1993 in Orscholz wurde der Weg zur Kurgemeinde beschritten. Architektonisch der Form der Saarschleife angepasst, schmiegt sich das Gesundheitszentrum mit seinen rund 450 Betten in die Landschaft ein. Unter dem Motto „Gesund werden im Einklang mit der Natur” sind hier innovative Medizin, auf neuesten Erkenntnissen basierende Therapien und Behandlungsmethoden und „Traditionelle chinesische Medizin” zu Hause. 1997 wurde Orscholz als Luftkurort anerkannt; seit März 2004 ist er Heilklimatischer Kurort. Ein in die reizvolle Landschaft integrierter Kurpark, dem varadeser Park (benannt nach der französischen Partnergemeinde des Ortes, dem Kanton Varades an der Loire in Frankreich) verbindet die Rehaklinik mit dem Aussichtpunkt „Cloef”, von dem sich ein überwältigender Blick über die Saarschleife und den Montclairberg bietet. Unweit der Cloef wurde Anfang 2004 das Cloef-Atrium eröffnet, das unter anderem ein Restaurant, ein Bistro, eine Dauerausstellung, die Gästeinformation und die Kurverwaltung beherbergt. Das moderne Tagungs- und Besucherzentrum bietet Raum für Kongresse, Konzerte, Theatervorstellungen, Ausstellungen und Seminare. In unmittelbarer Nachbarschaft
zum Cloef-Atrium wurde 2005 eines der modernsten Altenpflegeheime als Ergänzung der schon bestehenden Senioren-Residence eröffnet. (Quelle: www.mettlach.de)

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Ortsteil Saarhölzbach

Gemarkungsfläche: 13,12 km

Einwohnerzahl: 1728 Einwohner (Stand: 30.09.2008)

Der Ort wird zum ersten Mal im Kapitulare Karls des Großen im Jahre 802 als Hülzbach genannt. 1250 schrieb man Saarhulzbach und seit 1665 findet man den Namen Saarhölzbach in Schriftstücken und Büchern. Zahlreiche Funde zeugen von einer frühen römischen und fränkischen Besiedlung. Nach dem 30-jährigen Krieg lebten in Saarhölzbach noch 8 Familien. Am 13. August 1846 wurde Saarhölzbach durch eine Feuersbrunst weitgehend zerstört. In seiner wechselvollen Geschichte war Saarhölzbach dreimal Zollgrenzstation (1778, 1914, 1945). Über Jahrhunderte war Saarhölzbach eines der größten Forsthuberdörfer unserer Gegend.

Besonders sehenswert ist neben der wechselvollen romantischen Naturlandschaft die wertvolle handgeschnitzte Kanzel in der Kirche und den Grenzstein im Pfarrgarten der aus kurfürstlich trierischer Zeit (1779) stammt.
Mit dem "Vogelsfelsen" besitzt Saarhölzbach einen herrlichen Aussichtspunkt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Teufelsschornstein, die Kreuzkupp und das Kriegerdenkmal.

Römische Funde belegen - nach Aussagen des Rheinischen Landesmuseums Trier -, dass Saarhölzbach bereits im 2. Jahrhundert nach Christus besiedelt war. Darauf aufbauend wurde Saarhölzbach zurückdatiert und das Dorf feierte im Jahre 2002 unter dem Leitgedanken "Saarhölzbach im Wandel der Geschichte" sein 1800-jähriges Bestehen. (Quelle: www.mettlach.de)

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Ortsteil Tünsdorf

Gemarkungsfläche: 5,37 km2

Einwohnerzahl: 865 Einwohner (Stand: 30.09.2008)

Der historische Ursprung des Ortes Tünsdorf geht auf eine alte römische Siedlung zurück. Im Mittelalter stellte es mit seiner Martinspfarrei, der die umliegenden Orte zugehörten, den Mittelpunkt des Saargaues dar. (Quelle: www.wikipedia.de) An den einstigen Reichtum der Gemeinde erinnern noch heute einige schöne Bauernhäuser, zwei Kapellen aus dem 17. Jh. und ein ehemaliges barockes Kloster. (Quelle: www.mettlach.de)

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Ortsteil Wehingen

Gemarkungsfläche: 5,05 km2

Einwohnerzahl: 439 Einwohner (Stand: 30.09.2008)

Die erste Römersiedlung um 200 n. Ch. wurde 451 von Hunnenkönig Attila restlos zerstört. Erst um das Jahr 500, als den Franken das Land um die Saar zufiel, kam wieder Leben ins Dorf. Die fränkische Vergangenheit Wehingens wird durch die Entdeckung eines Grabmales bestätigt.

Urkundlich wird der Ort erstmals 1030 erwähnt. Eine Kapelle aus dem 17./18. Jh. gilt als Schmuckstück des von der Landwirtschaft geprägten Dorfes. (Quelle: www.mettlach.de)

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Ortsteil Weiten

Gemarkungsfläche: 16,94 km2

Einwohnerzahl: 1197 Einwohner (Stand: 30.09.2008)

Weiten ist der älteste urkundlich erwähnte Ort des Landkreises Merzig-Wadern. Im Jahr 634 wird der Ort im Testament des Adalgisel Grimo als „villa fidinis“ erwähnt. Diese Urkunde ist zugleich die älteste erhaltene Urkunde des Rheinlandes. Es darf jedoch anhand von römerzeitlichen Funden, darunter die Reste einer „Villa Rustica“, davon ausgegangen werden, dass das Entstehen des Ortes weiter zurückliegt. Der Ort gehörte bis 1814 zum Herzogtum Lothringen und aus dieser Zeit ist der sogenannte "Hans", ein Pranger des ehemaligen Hochgerichtes Weiten, erhalten geblieben. Nach 1814 war Weiten Teil der preußischen Rheinprovinz. (Quelle: www.wikipedia.de)

Weitere historische Funde in der Siedlung sind die "villa rustica" aus der Römerzeit, ein römisches Plattengrab, bleierne Röhren einer Wasserversorgung und eine gallische Münze.

Eine wunderbare Aussicht auf das Saartal kann der Wanderer vom Teufelsschornstein genießen. Mit dem Leukbachtal hat der Ort des Weiteren ein schönes Wandergebiet aufzuweisen. (Quelle: www.mettlach.de)

1984 feierte das ganze Dorf eine Woche lang seine 1350-Jahrfeier. Aus diesem Fest erstand das alljährliche Kaapesfescht, das jedes Jahr der Höhepunkt des Weitener Dorfgeschehens ist. Seit Juni 2001 besteht eine offizielle Partnerschaft mit Weiten in Niederösterreich. (Quelle: www.wikipedia.de)

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